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Tag Archiv: Al-Anon-Meetings

Der Weg zur Gelassenheit

Vor Jahren erzählte mir ein Freund, der bei den Anonymen Alkoholikern (A.A.) ist, von den Zwölf Schritten und empfahl mir, zu Al-Anon zu gehen. Er erkannte als Erster, wie krank ich war. Ich wusste nur, dass ich in Wut und Verzweiflung lebte. Ich wusste nicht, dass ich verzweifelt krank war. Als ich die Zwölf Schritte […]

Der Beginn meiner Reise

Ich besuchte mein erstes Al-Anon Meeting, als mein Mann in der Reha war. Meine Kinder waren damals sieben und fünf Jahre und das jüngste elf Monate alt. Ich war verängstigt und verwirrt. Während meiner gesamten Ehe hatten mir wohlmeinende Menschen gesagt, wenn ich das nicht gesagt oder getan hätte, hätte er vielleicht nicht trinken müssen. […]

Genug war genug

Viele Jahre lang schlugen meine Mutter und andere Familienmitglieder mir vor, zu Al-Anon zu gehen. Ich hatte bereits meinen mittleren Sohn bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss verloren, und mein dritter Sohn war ebenfalls alkohol- und drogenabhängig und hatte einen Hirnschaden von einer Überdosis Drogen. Sein Leben war außer Kontrolle geraten, und meins auch. Entweder würde […]

Der Schritt vor den Schritten

Ich bin mindestens zwanzig Jahren bei Al-Anon ein- und ausgegangen. Mein Muster war folgendes: Sobald es eine Krise mit einem der Alkoholiker in meinem Leben gab, ging ich zu einem Meeting. Immer in der Hoffnung, neue Taktiken für den Umgang mit den Problemen des Alkoholikers zu finden. Sobald sich die Krise beruhigt hatte, fand ich […]

Der Erste Schritt war der Schwerste

Für mich war der Erste Schritt der schwerste der Zwölf Schritte. Dieser Schritt heißt: „Wir haben zugegeben, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind und unser Leben nicht mehr meistern konnten“. Ich dachte, ich könne die Krankheit meines Mannes heilen, da ich das fehlende Puzzlestück zu seiner Genesung war. Dann hörte ich von Al-Anon und […]

Ich darf frei und glücklich leben

Diese Woche habe ich diesen Satz das erste Mal nicht nur gedacht sondern tatsächlich bewusst gespürt. Es ist fast unglaublich … nach einem langen Leben, in dem ich Gefühle der Freiheit und des Glücks nur ansatzweise erlebte. Beim Aufwachsen in einer alkoholkranken Familie war persönliches Glück oder eigene Freude immer davon abhängig, ob ich den […]

Warum mir Al-Anon wichtig ist

Obwohl es lange her ist, vergesse ich nicht, wie schwierig es war, als mein Ehepartner noch getrunken hat. Mein Augenmerk war voll und ganz auf sein Verhalten gerichtet. Ob er Dienstschluss hatte oder er zielgerichtet unterwegs war … ich erwartete ihn pünktlich zurück und war jedes Mal enttäuscht. Trotzdem gab ich meine Erwartungen nicht auf. […]

Vergebung

Neun böse Jahre mit einer alkoholkranken Frau liegen hinter mir. Im März 2013 bekannte sich meine Frau zu ihrer Alkoholkrankheit. Sie zeigte mir, wo sie überall Weinflaschen versteckt hatte. Unsere gemeinsame Reaktion war, eine Patientenverfügung aufzustellen, die mir (das vermeintliche) Recht gab, sie beim nächsten Absturz (Quartalstrinkerin) zur Entgiftung einweisen zu lassen. Tatsächlich war es […]

Die Kraft zum Loslassen

Das Schwierigste, was von den Angehörigen eines Alkoholikers verlangt wird, ist das Loslassen. Für Perfektionisten und Kontrollfreaks wie mich ist das fast unmöglich. Keine Mutter möchte ihr Kind im Stich lassen, wenn sie das Gefühl hat, dass ihr Kind sie am meisten braucht. Doch nichts weniger als das Loslassen würde es mir ermöglichen, ein Leben […]

Mit Freundlichkeit kann ich meine Tochter noch erreichen

Als mich das Leben durch die Schwangerschaft meiner alkoholkranken Tochter aus einer weiteren Kurve schleuderte, war ich besessen davon, ihr Leben in Ordnung zu bringen, bevor das Baby zur Welt kommen würde. Um aus diesen Denkmustern auszusteigen besuche ich Al-Anon Meetings, lese konferenzgeprüfte Literatur, rede mit meinem Sponsor und bete. Zum Schluss übe ich das […]

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