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Archiv Kategorien: Al-Anon

Ich lernte Selbstfürsorge, als mein Mann noch trank

Bei mir war es ein großer innerer Leidensdruck, der mich dazu veranlaßte, meinen Mann mit seiner Sucht zu konfrontieren. Ich hatte mir die Trinkerei lange kommentarlos angeschaut und einen schönen Tages sagte ich ihm auf den Kopf zu, dass ich glaube, dass er gerade eine halbe Kiste Bier intus hat. Er leugnete. Ich sagte, dass […]

Hilfe durch die Literatur

Als meine älteste Schwester mir erzählte, dass bei ihr Nierenkrebs diagnostiziert worden sei, weinten wir beide am Telefon. Es gab keine Hoffnung, denn die Erkrankung war in einem progressiven Zustand, in dem eine Operation nicht möglich war. Sie erzählte mir von den Medikamenten, die sie nehmen musste und es war klar, dass wir weniger als […]

Wunden der Alkoholkrankheit

Tagesspruch aus konferenzgeprüfter Al-Anon-Literatur: „Mut zur Veränderung“

Hoffnung – endlich!

Die Erfahrung, nicht mehr alleine zu sein, erlaubte mir, mich mit der Scham und der Schuld auseinanderzusetzen, die mit der Familienkrankheit Alkoholismus in Verbindung steht. Andere Al-Anon Mitglieder waren in der gleichen Situation und kämpften damit – genau wie ich. Das erleichterte mich und half mir, von mir zu erzählen. Indem ich andere um Hilfe […]

Struktur

Je länger die jetzigen Einschränkungen dauern, um so schwerer fällt es mir, nicht in alte Muster zu verfallen. Das tägliche Einerlei wird mir jeden Abend klar, wenn ich in mein Tagebuch schreibe. Manchmal erinnere ich mich nicht mehr, ob ich denn zum Einkaufen war oder nicht. Mit wem habe ich heute telefoniert? War ich heute […]

Mit jedem Meeting geht es mir besser

„Was tue ich hier?“, dachte ich. Ich wollte gar nicht hier sein. Ich fragte mich wie Al-Anon mir helfen sollte, bei dem, womit ich daheim konfrontiert war. Diese Leute kennen mich nicht einmal, dachte ich, aber es stellte sich heraus, dass sie mich kannten. Ins erste Meeting zu gehen, war wohl das beängstigende, traurigste und […]

Abgrenzung

Nach vielen Jahren in Al-Anon habe ich das Gefühl, meine Grenzen gut zu kennen. Nur was passiert, wenn Menschen, die mir nahe stehen, über meine physischen oder mentalen Grenzen treten? In einem unserer Tagesspruch-Bücher steht: „Stöcke und Steine verletzen meine Beine.“ Im Sinne von, ich darf die verbalen Attacken oder die permanent negativen Äußerungen an […]

Außenwirkung nicht ausgeschlossen

Nach einiger Zeit in Al-Anon und der Arbeit an mir selbst denke ich trotzdem noch öfter: du hast nichts gelernt, jetzt könntest du doch endlich im Schlaf alles anwenden…Zum Glück kann ich diese alten Muster der Selbstabwertung heute viel früher erkennen und mit einem Stopp! oder dem Slogan Denke! bremsen…dann erstmal durchatmen und mir Raum […]

Denke ich an Weihnachten in der Nacht …

Hallo ich bin Bozena, ich bin in einer alkoholkranken Familie aufgewachsen. Weihnachten ist ein riesiges Thema für mich. Denke ich an Weihnachten, so habe ich so viele Erinnerungen, so viele Erwartungen und Vorstellungen. Ich bin jetzt keine 20 mehr und durfte schon einige Weihnachten erleben. Meine Weihnachten als Kind, meine Weihnachten vor meiner Zeit in […]

Wahrnehmungen

Inzwischen nagen die vermummten Gesichter auch an mir. Als wir uns noch im Präsenzmeeting treffen konnten, war auch mal außerhalb der Familie jemand da, dem ich ins Gesicht schauen konnte. Klar, ich habe einen Partner und nette Nachbarn, die sich mal über einen kleinen Schnack freuen. Aber selbst in unserem Stadtteil, wo wir ohne Vermummung […]

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