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Tag Archiv: loslassen

Der Erste Schritt war der Schwerste

Für mich war der Erste Schritt der schwerste der Zwölf Schritte. Dieser Schritt heißt: „Wir haben zugegeben, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind und unser Leben nicht mehr meistern konnten“. Ich dachte, ich könne die Krankheit meines Mannes heilen, da ich das fehlende Puzzlestück zu seiner Genesung war. Dann hörte ich von Al-Anon und […]

Das Füllhorn

Heute habe ich mal wieder Al-Anon getankt, denn ich habe mich nach langer Zeit aufgemacht, an einem besonderen Meeting in einer anderen Stadt teilzunehmen. Nach vielen Jahren in der Gemeinschaft war das Treffen wie eine Tankstelle für die Seele. Nette Begrüßung von Menschen, die ich seit langer Zeit kenne. Hier ein kurzer Plausch und da […]

Die Kraft zum Loslassen

Das Schwierigste, was von den Angehörigen eines Alkoholikers verlangt wird, ist das Loslassen. Für Perfektionisten und Kontrollfreaks wie mich ist das fast unmöglich. Keine Mutter möchte ihr Kind im Stich lassen, wenn sie das Gefühl hat, dass ihr Kind sie am meisten braucht. Doch nichts weniger als das Loslassen würde es mir ermöglichen, ein Leben […]

Mit Freundlichkeit kann ich meine Tochter noch erreichen

Als mich das Leben durch die Schwangerschaft meiner alkoholkranken Tochter aus einer weiteren Kurve schleuderte, war ich besessen davon, ihr Leben in Ordnung zu bringen, bevor das Baby zur Welt kommen würde. Um aus diesen Denkmustern auszusteigen besuche ich Al-Anon Meetings, lese konferenzgeprüfte Literatur, rede mit meinem Sponsor und bete. Zum Schluss übe ich das […]

Befreit von der Scham über den Alkoholkonsum meines Sohnes

Es war der Tag meines monatlichen Frühstücks mit einer kleinen Gruppe von Müttern, deren Kinder mit meinen zur Schule gingen, als ich mit einem Gefühl der Angst aufwachte. Meine größte Sorge war, dass mich jemand nach meinem ältesten Kind fragen würde, das drei Jahre zuvor seinen Abschluss gemacht hatte. An diesem Freitagmorgen war er über […]

Wie tief ist der Tiefpunkt und wie kann ich loslassen?

Während der Ehe mit dem trinkenden Alkoholiker hatte ich oft das Gefühl, jetzt geht nichts mehr. Ausgelaugt, verärgert, enttäuscht, verletzt und am Rand des Zusammenbruchs waren „eigentlich“ die normalen Zustände. Ich flehte in meinen Gebeten um Änderung der Situationen, der Menschen, der Gegebenheiten und nichts veränderte sich. Irgendwann war es soweit, dass ich das als […]

Meine Reaktion auf den Rückfall meines Sohnes

Mein Sohn hatte einen Rückfall und ich auch. Ich habe reagiert, so wie ich es vor Al-Anon getan habe. Ich hatte Mitleid mit mir und wünschte, mein Sohn wäre anders. Ich dachte besessen darüber nach, was ich ihm sagen oder was ich tun könnte, was ihm das Leben leichter und die Dinge besser oder einfacher […]

Meine Scham loslassen

Zu Al-Anon fand ich, nachdem meine zweite Scheidung abgeschlossen war. Ich hatte mich selbst verloren, indem ich versuchte, so zu sein wie ich dachte, mein Mann wolle mich haben. Ich wusste nicht, was falsch mit mir war. Jemand empfahl mir, Al-Anon auszuprobieren. Vielleicht könnte ich dort lernen, mich selbst zu finden und den Kreislauf meines […]

Ich hörte Worte, die mir halfen zuzuhören

Bei meinem ersten Al-Anon Treffen war ich wütend. Mir wurde aufgetragen, an diesen Treffen teilzunehmen und ich dachte, ich müsse da nicht hingehen. Ich saß in meinen ersten paar Meetings mit über meiner Brust verschränkten Armen und dachte: „Was haben diese Leute mit mir gemeinsam?“ Dann lasen wir die Seiten 40 und 41 in „So […]

Wer gehört dazu?

Manchmal kommt im Meeting die Frage auf: „Ich weiß nicht, ob ich dazugehöre?“ Oder auch in meiner Situation: „Musst du da noch hingehen? Bei Euch gibt es doch kein Trinkproblem mehr“. In unserer Zweiten Tradition heißt es: – … Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist, dass bei einem Angehörigen oder Freund ein Alkoholproblem besteht […]

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