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Tag Archiv: loslassen

Befreit von der Scham über den Alkoholkonsum meines Sohnes

Es war der Tag meines monatlichen Frühstücks mit einer kleinen Gruppe von Müttern, deren Kinder mit meinen zur Schule gingen, als ich mit einem Gefühl der Angst aufwachte. Meine größte Sorge war, dass mich jemand nach meinem ältesten Kind fragen würde, das drei Jahre zuvor seinen Abschluss gemacht hatte. An diesem Freitagmorgen war er über […]

Wie tief ist der Tiefpunkt und wie kann ich loslassen?

Während der Ehe mit dem trinkenden Alkoholiker hatte ich oft das Gefühl, jetzt geht nichts mehr. Ausgelaugt, verärgert, enttäuscht, verletzt und am Rand des Zusammenbruchs waren „eigentlich“ die normalen Zustände. Ich flehte in meinen Gebeten um Änderung der Situationen, der Menschen, der Gegebenheiten und nichts veränderte sich. Irgendwann war es soweit, dass ich das als […]

Meine Reaktion auf den Rückfall meines Sohnes

Mein Sohn hatte einen Rückfall und ich auch. Ich habe reagiert, so wie ich es vor Al-Anon getan habe. Ich hatte Mitleid mit mir und wünschte, mein Sohn wäre anders. Ich dachte besessen darüber nach, was ich ihm sagen oder was ich tun könnte, was ihm das Leben leichter und die Dinge besser oder einfacher […]

Meine Scham loslassen

Zu Al-Anon fand ich, nachdem meine zweite Scheidung abgeschlossen war. Ich hatte mich selbst verloren, indem ich versuchte, so zu sein wie ich dachte, mein Mann wolle mich haben. Ich wusste nicht, was falsch mit mir war. Jemand empfahl mir, Al-Anon auszuprobieren. Vielleicht könnte ich dort lernen, mich selbst zu finden und den Kreislauf meines […]

Ich hörte Worte, die mir halfen zuzuhören

Bei meinem ersten Al-Anon Treffen war ich wütend. Mir wurde aufgetragen, an diesen Treffen teilzunehmen und ich dachte, ich müsse da nicht hingehen. Ich saß in meinen ersten paar Meetings mit über meiner Brust verschränkten Armen und dachte: „Was haben diese Leute mit mir gemeinsam?“ Dann lasen wir die Seiten 40 und 41 in „So […]

Wer gehört dazu?

Manchmal kommt im Meeting die Frage auf: „Ich weiß nicht, ob ich dazugehöre?“ Oder auch in meiner Situation: „Musst du da noch hingehen? Bei Euch gibt es doch kein Trinkproblem mehr“. In unserer Zweiten Tradition heißt es: – … Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist, dass bei einem Angehörigen oder Freund ein Alkoholproblem besteht […]

Ich lernte Selbstfürsorge, als mein Mann noch trank

Bei mir war es ein großer innerer Leidensdruck, der mich dazu veranlaßte, meinen Mann mit seiner Sucht zu konfrontieren. Ich hatte mir die Trinkerei lange kommentarlos angeschaut und einen schönen Tages sagte ich ihm auf den Kopf zu, dass ich glaube, dass er gerade eine halbe Kiste Bier intus hat. Er leugnete. Ich sagte, dass […]

Die Leichtigkeit lernen

Die persönlichen Aussagen in unseren Meetings gleichen sich häufig. Manchmal fühle ich mich an Zeiten erinnert, in denen ich abends vor Sorge und Ärger nicht einschlafen konnte. Meist war es Ärger über mich, weil ich nicht aus der alkoholkranken Umgebung gehen konnte oder über die Anderen, die ihre Versprechungen nicht einhielten. Auch heute höre ich […]

Ich kann einfach nur da sein

Bei meiner aktuellen Morgenlektüre in unserem Buch „In all unseren Angelegenheiten“ traf mich dieser Satz wie ein Paukenschlag! Ich konnte spüren, erkennen: Heute kann ich das tatsächlich immer besser! Wie der Autor in dem Text wuchs auch ich in einer alkoholkranken Familie auf und wurde für „mein Tun oder Lassen“ geliebt oder abgewertet. Immer in […]

Mein Weg geht da lang, wo die Angst ist

Wut ist ein starkes Gefühl. Ich überdeckte lange Angst mit explosionsartigen Wutanfällen. Nicht bewusst. Natürlich nicht. Wer tickt schon gerne so unfassbar aus, dass er Dinge durch die Wohnung schmeißt, jemanden ohrfeigt, beleidigend und verletzend wird etc. Diese emotionalen Aussetzer habe ich nicht mehr. Der Gefühlsrausch überrollt mich nicht mehr, seit ich mir meiner Ängste […]

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