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Worte wirken

Abbildung: Mut zur Veränderung (Bestellnummer: 109) Was ich in meine ersten Meetings einbrachte, lautete ungefähr so: „Sie macht mich rasend,“ und „Seinetwegen bin ich ein Nervenbündel.“ Gott sei Dank habe ich einen Sponsor, der den Blickwinkel immer wieder auf mich selbst gelenkt hat und mich dazu ermutigt hat, zu sehen, was meine Worte in Wirklichkeit aussagten. Wenn ich andere für das verantwortlich machte, was ich fühlte, gab ich ihnen Macht über meine Gefühle, eine Macht, die von Rechts wegen nur mir gehörte. Niemand kann mich dazu bringen, etwas zu fühlen, wenn ich es nicht zulasse. Ich musste häufig meine Einstellung verändern.

Heute mache ich mir die Worte, die ich benutze, bewusst und lerne, verantwortungsvoller mit anderen zu reden. Ich bin nicht nur viel offener und direkter, sondern ich diskutiere auch auf eine gesündere Weise. Es gibt bessere Ausdrucksmöglichkeiten für mich, als zu sagen: „Du hast mir das und das angetan.“ Ich kann über mich selbst und über meine Gefühle reden. Ich kann erklären, wie ich etwas empfunden habe, statt meinem Gegenüber zu sagen, was sein Verhalten bei mir ausgelöst hat. Ich kann sagen, was ich will. Ich bin kein Opfer mehr.

Überlegung für Heute

Was vermitteln meine Worte? Drücken sie aus, was ich zu sagen versuche? Heute will ich besser auf das achten, was meine Worte zu sagen haben.

“Wir lernen mit der Zeit, dass nicht die Themen zum Streit führen, sondern die Art und Weise, wie wir darüber sprechen, und die persönliche Kritik, die wir im Streit mit einfließen lassen.”

Das Dilemma der Ehe mit einem Alkoholiker

Quelle: Mut zur Veränderung – 22. Juni – Seite 175

„Mut zur Veränderung“ ODAT II (Bestell-Nr. 109)
Al-Anon Familiengruppen – Zentrales Dienstbüro
www.al-anon.de

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