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Überforderungen

Foto mit DampflokWieder einmal habe ich nicht gut auf mich aufgepasst. „Eigentlich“ weiß ich es doch besser. Nun hat meine Höhere Macht mal wieder die Handbremse angezogen und ich versuche nicht zu hadern.
Dein Wille geschehe. Wie es im Dritten Schritt so schön beschrieben ist.

Ich will jetzt in den Garten, zum Einkaufen, die Wäsche erledigen, saubermachen, mich mit Freunden treffen usw. Perfekt sein, das ist alt. Es musste immer alles tadellos sein. Ich sollte immer parat stehen. Wenn schon eine Erledigung in der Stadt, dann doch auch noch … Nicht NEIN sagen, zu dürfen oder zu können, war das Programm.
Meinen Willen loszulassen und mich darauf zu konzentrieren, was jetzt wirklich angesagt ist, ist nicht leicht. Müde, schwach, erkältet und nicht mehr die Jüngste. Es ist der Auftrag meiner Höheren Macht, diese Zeichen anzunehmen.
Ich gehöre ins Bett, brauche meine Ruhezeit, um mich gesundheitlich wieder besser zu fühlen. Das Alter kann ich nicht ändern, aber die positiven Zeichen, die ich von wo auch immer bekomme, dankbar annehmen.
Ich kann mich bewegen, ich kann sehen und ich habe heute mehr Lebensmut, als in der nassen Zeit, die schon fast vierzig Jahre hinter mir liegt.

Dank Al-Anon komme ich mir bei meinen selbstgemachten Überforderungen sehr schnell selbst auf die Schliche und darf auch mal nicht perfekt sein.
Eine Angehörige

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