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Tag Archiv: Krankheit

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen – Teil 7

Das Jahr 1989 neigt sich dem Ende zu. Ich fühle mich saft- und kraftlos. Dabei gäbe es noch so viel zu tun (Fensterputzen, bügeln etc.), aber ich sitze mal wieder da, habe das heulende Elend und kann mich zu nichts aufraffen, bis das Telefon schellt: Meine Älteste teilt mir freudig mit, dass sie ein Kind […]

Brief an meine trinkende Mutter

Mama, ich merke, ich will dich eigentlich nicht sehen, nicht sprechen, nicht mal an dich denken – ich würde dich gerade gerne vergessen. Doch schon (wieder), während ich das schreibe, beschleicht mich dieses altbekannte, kalte, schleimige Schuldgefühl. Es geht dir schlecht – immer – du magst dich nicht, du magst dein Leben nicht. Ich bin […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen – Teil 6

Es ist Nachmittag, 12. Januar 1988. Ein wunderschöner Tag, strahlend blauer Himmel und die Temperaturen würden einen ausgedehnten Spaziergang zum Genuss werden lassen. Aber leider habe ich mir an Heilig Abend den Fuß gebrochen. So sitze ich nun hier und habe alle Zeit der Welt, über mein Leben nachzudenken. Meine beiden erwachsenen Töchter sind im […]

Toleranz und Familienkrankheit Alkoholismus

Als Angehöriger eines alkoholkranken Menschen bin ich als Mitbetroffener selbst krank. Jeder, der von dieser Krankheit betroffen war oder noch ist, weiß über die Gefahr, wie sehr sie unser Gesichtsfeld einengt, unsere Lebenskräfte schwächt , uns aus dem Gleichgewicht bringt und uns unsere persönlichen Bedürfnisse vernachlässigen lässt. So lange ich wie gebannt auf den Alkoholiker […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen Teil2

Die letzten Stunden des Jahres 1972 sind angebrochen. Es war ein sehr aufregendes Jahr und maßlos traurig, denn im April war ich schon einmal mit den Kindern zu meinen Eltern „geflohen“ und hatte die Scheidung eingereicht. Kurz vor dem Scheidungstermin erfuhr ich, dass er nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie der Uni-Klinik eingeliefert worden war. […]

Al-Anon, ein 24Stunden-Programm der Dankbarkeit

„Das Heute gehört mir. Diese kurze Zeitspanne will ich dafür nutzen, was notwendig ist zu tun und ein wenig Zeit zum Vergnügen und zum Nachdenken übrig zu haben.“ (Nach Al-Anon: „Nur einen Tag nach dem anderen“ vom 19. März)

Warum gehen Angehörige und Freunde von Alkoholikern zu Al-Anon ?

Warum gehen Angehörige und Freunde von Alkoholikern in Meetings der Al-Anon Familiengruppen? Wir kommen zu Al-Anon, weil uns das Trinken eines Partners, Partnerin, Kindes, Freundes in eine verzweifelte Lage gebracht hat. Bei Al-Anon erfahren wir, dass Alkoholismus keine moralische Verfehlung ist, sondern eine fortschreitende Krankheit.

Weihnachten… Erinnerungen eines erwachsenen Kindes

„Ich hasse Weihnachten“, war mein Standardspruch der letzten vielen Jahren. Meist bekam ich schon an St. Martin schlechte Laune und Panikattacken. Ich wollte nicht, dass Weihnachten war, oder wenn ich es schon nicht abschaffen konnte, dann sollte es bitte möglichst schnell vorbei gehen. Hätte ich Geld gehabt, wäre ich jedes Jahr um die Weihnachtszeit weggefahren, […]

Information für die Polizei

Es erreichte mich auch eine Information, mit der die Polizei auf Al-Anon aufmerksam gemacht werden kann: Viele Menschen rufen Tag für Tag die Polizei zu Hilfe und bitten um Schutz vor betrunkenen und gewalttätigen Familienangehörigen. Alkoholismus ist in unserer Gesellschaft ein immer größer werdendes Problem. Dass es sich hierbei um eine Krankheit handelt, ist inzwischen […]

Information für Ärztinnen und Ärzte

Text, mit dem Ärztinnen und Ärzte auf Al-Anon aufmerksam zu machen sein könnten

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