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My daily business oder: Adlerauge sei wachsam

Es gibt so viele Einfallstore für beunruhigende, verwirrende Gedanken, dass ich wahrlich immer wachsam bleiben muss, um mich nicht in die Tiefe ziehen zu lassen. Denn das ist für mich heute klar: dort will ich nicht mehr hin. In diese traurige, dunkle Opfer- und gleichzeitig Märtyrerrolle.
Manchmal kommt es noch vor, dass das Negative z. B. schon beim Aufwachen an mir nagt – wozu aufstehen? Doch ich habe heute Werkzeuge, die ich im Al-Anon Programm gelernt habe. Zügig denke ich an die vergangene ruhige, friedvolle Nacht, das Licht des Morgens und spüre Dankbarkeit.
Eine zarte Neugier auf den neuen Tag wächst empor… die Melancholie vom Aufwachen lasse ich davonziehen und schlage gleich beim Frühkaffee eines unserer Tagestextbücher auf, „Nur einen Tag nach dem anderen in Al-Anon “ S. 210 (Best.Nr. 109)….wie immer finde ich die Worte, die ich jetzt brauche. Ich brauche das Programm – mein Leben hängt tatsächlich davon ab.
Der Gelassenheitsspruch führt mich zum nächsten Schritt. Ich bitte meine Höhere Macht, für mich ist es Gott, um den Mut, die Dinge zu ändern, die ich kann…und das bin ich. Ich kann meine Gedanken wahrnehmen, dem Negativen, Selbstzerstörerischen einen Stopp setzen und üben, sie zu ändern. Ich denke jetzt oft: ich bin hier, um lebendig zu leben und ich darf mich froh und behaglich fühlen. Auch, wenn es jemand anderem nicht passt.

In Dankbarkeit für unsere Gemeinschaft.
Anni

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