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Lernen, Geduld mit mir selbst zu haben

Foto eines BachbettesAuch nach vielen Jahren möchte ich Al-Anon nicht missen. Wie am Anfang meiner Zugehörigkeit empfange ich in den Meetings Wärme, Geborgenheit, Verständnis. Ich kann Kraft tanken, neue Gedanken aufnehmen, meine Lebensweise immer wieder neu korrigieren. Ja, ich bekomme auch heute noch neuen Mut. Mut, auch Geduld mit mir selbst zu haben. Meine alten Verhaltensweisen sind sehr tief in mir verwurzelt, ich darf jeden Tag neu anfangen.
Was in Jahrzehnten Wurzeln geschlagen hat, braucht Zeit, in kleinen Schritten verändert, erneuert zu werden. Ich freue mich, wenn ich bemerke – hoppla, das ist ein Trieb aus der alten Wurzel – so habe ich die Chance, mein Verhalten sofort zu verändern. Durch Al-Anon wurde ich zunehmend gelassener und zufriedener. Die Meetings und die Gruppen helfen mir, nicht so leicht in alte Denk- und Verhaltensweisen zurückzufallen. Dankbarkeit erfüllt mich auch in dem Sinn, wie es Lois, Mitbegründerin von Al-Anon, gesagt hat: „Es ist nicht so wichtig, was eine/r angefangen hat, sondern, dass es weitergeführt wird.“ Auch deshalb möchte ich meine Erfahrung, Kraft und Hoffnung durch Meetingsbesuche – auch in anderen Ländern, immer wieder mit neuen Freundinnen und Freunden teilen; bzw. am Telefon ein offenes Ohr für Hilfesuchende habe.
Habe ich selbst mal Probleme und es gibt gerade kein Meeting, so finde ich durch die vielen Kontakte zu Mitgliedern sicher irgendwo am Telefon ein offenes Al-Anon Ohr, das Zeit für mich hat und mich versteht. Durch „Loslassen – Gott überlassen“ wurde und werde ich reich.
Rosemarie, eine Al-Anon

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