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“Einen Tag nach dem anderen”

Abbildung: Mut zur Veränderung (Bestellnummer: 109) „Wenn wir von morgen sprechen“, sagt ein chinesisches Sprichwort, „lachen die Götter“. Ich glaube, sie lachen nicht, weil sie uns lächerlich finden, sondern weil sie wissen, dass die Zukunft nicht vorhersehbar ist. So haben wir keine andere Wahl als “Einen Tag nach dem andern” zu leben.

Ich kann Pläne machen, die Ergebnisse aber nicht festlegen. Kein noch so großes Pläneschmieden für die nächste Woche kann das steuern, was passieren wird. Sowohl die Umstände als auch ich selbst werden dann anders sein.

Zusätzlich kann ich die Aussage dieses Slogans auf kleinere Zeiträume anwenden: eine Stunde nach der anderen, oder sogar eine Minute nach der anderen. In solch kleinen Einheiten wird das Leben allmählich nicht nur erträglich, sondern kostbar. Wenn ich mich auf das Hier und Jetzt konzentriere, weiß ich in jedem Augenblick, ungeachtet dessen, was gerade geschieht, daß es mir gut geht.

Überlegung für Heute

Meine schlimmsten Befürchtungen für morgen brauchen nicht diesen Tag zu beeinträchtigen. Wenn ich sie loslasse, bin ich frei zu reifen. Welche schlechte Gewohnheit kann ich heute ändern? Welchen Ängsten kann ich ins Auge sehen? Welche Freude kann ich genießen? Welches Glück, sei es auch noch so bescheiden, kann ich feiern? Alles was ich habe, ist das Heute. Lass mich heute zu dem erfülltesten Tag meines Lebens machen, den ich je erlebt habe.

„Sorgt Euch nicht um das Morgen, das Morgen wird für das seine sorgen“
Die Bibel

Quelle: Mut zur Veränderung – 17. Mai – Seite 138

„Mut zur Veränderung“ ODAT II (Bestell-Nr. 109)
Al-Anon Familiengruppen – Zentrales Dienstbüro
www.al-anon.de

Ein Kommentar

  1. Heike schrieb:

    Schön, es immer wieder zu lesen und dann auch zu praktizieren!
    Ja, “meine schlimmsten Befürchtungen für morgen loslassen…dann bin ich frei zu reifen!” Ich habe heute einer alten Angst wieder mal in`s Auge geschaut; “ich kann nix” heißt sie. Trotzdem anfangen, für einen Moment, für eine Stunde…und am Ende des Tages ist die Aufgabe tatsächlich getan. Auch die Stimme des Perfektionismus ist viel leiser geworden und ich kann es immer öfter annehmen: ich gebe mein Bestes und ich bin nicht mehr allein. Danke Al-Anon – von den Gründerinnen bis zur heutigen Gemeinschaft!

    Dienstag, 14. Mai 2019 um 16 | Permalink

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