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Das Füllhorn

Foto, SonnenaufgangHeute habe ich mal wieder Al-Anon getankt, denn ich habe mich nach langer Zeit aufgemacht, an einem besonderen Meeting in einer anderen Stadt teilzunehmen.
Nach vielen Jahren in der Gemeinschaft war das Treffen wie eine Tankstelle für die Seele. Nette Begrüßung von Menschen, die ich seit langer Zeit kenne. Hier ein kurzer Plausch und da ein Eintauchen in vergangene Begebenheiten, Zeiten der gemeinsamen Dienste und teilen von Freud und Leid über lange Jahre.
So was habe ich in meiner Familie nur selten erlebt. Im Fokus standen dort nach kurzem Bla, Bla, sehr schnell die nicht anwesenden Familienmitglieder oder die Nachbarschaft oder irgendwer, der nur keinen Platz ließ für ein Eintauchen in innere Zustände oder das Öffnen für ein bisschen Zuneigung.
Heute habe ich meine Batterien aufladen können. Die Beiträge im Meeting zeigten wie immer die Vielfalt der Teilnehmer. Glück und Leid lagen dicht beisammen. Vielleicht auch deshalb, weil jeder dort ein bisschen aus dem Füllhorn unserer Gemeinschaft mitgebracht oder angenommen hat. Gefühlt plätscherte all das für uns in den Raum: die Menschen; das Thema: In Liebe Loslassen; unsere wertvolle Literatur; die Menschen, die bereit sind ihr Innerstes zu zeigen und der Trost durch diejenigen, die schon einen guten Teil des Genesungsweges gegangen sind.
Das alles hat mich heute wieder bereichert. Die schönsten Momente waren allerdings, dass auch nach den Tränen eine ganze Portion Lachen im Raum war.

Danke, kommt wieder, es funktioniert.
Eine Angehörige

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