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Archiv Kategorien: Al-Anon

Geduld und was steckt vielleicht dahinter

Eine meiner herausragenden Charaktereigenschaften war und ist auch heute noch manchmal die Ungeduld. Viele Slogans und Beiträge in unserer Al-Anon Literatur zeigen mir, dass ich damit nicht alleine bin. Nur das ändert bei mir nichts. Ich merke, dieser Charakterzug bringt mich nicht weiter. Er macht mich mürbe, stört meinen alltäglichen Ablauf und… die Ergebnisse sind […]

Es ist etwas Wesentliches

Über 35 Jahre lang gab es keinen aktiven Alkoholiker in meinem Leben. Dann kam ich in eine Situation, in der ich Verlust und Treuebruch erlebte, die nichts mit Alkohol zu tun hatten. Das führte dazu, das alles, was ich je an Entscheidungen, Verlusten und Verletzungen erlebt hatte, plötzlich wie Korken auf dem Wasser schwammen.  Ich […]

Manchmal dauert´s auch heute noch eine Weile

In den letzten Tagen haben sich doch wieder alte ungesunde Denkmuster bemerkbar gemacht, mich verwirrt… und ich durfte wieder erkennen, dass das Leben mit seinen Herausforderungen – verstärkt auch durch die Belastungen in der andauernden Pandemiesituation – eben ist, wie es ist, mir aber heute Al-Anon mit seinen Werkzeugen zur Verfügung steht. Über Ostern beschäftigte […]

Wer gehört dazu?

Manchmal kommt im Meeting die Frage auf: „Ich weiß nicht, ob ich dazugehöre?“ Oder auch in meiner Situation: „Musst du da noch hingehen? Bei Euch gibt es doch kein Trinkproblem mehr“. In unserer Zweiten Tradition heißt es: – … Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist, dass bei einem Angehörigen oder Freund ein Alkoholproblem besteht […]

Ich lernte Selbstfürsorge, als mein Mann noch trank

Bei mir war es ein großer innerer Leidensdruck, der mich dazu veranlaßte, meinen Mann mit seiner Sucht zu konfrontieren. Ich hatte mir die Trinkerei lange kommentarlos angeschaut und einen schönen Tages sagte ich ihm auf den Kopf zu, dass ich glaube, dass er gerade eine halbe Kiste Bier intus hat. Er leugnete. Ich sagte, dass […]

Hilfe durch die Literatur

Als meine älteste Schwester mir erzählte, dass bei ihr Nierenkrebs diagnostiziert worden sei, weinten wir beide am Telefon. Es gab keine Hoffnung, denn die Erkrankung war in einem progressiven Zustand, in dem eine Operation nicht möglich war. Sie erzählte mir von den Medikamenten, die sie nehmen musste und es war klar, dass wir weniger als […]

Tageslektüre

In diesem Jahr habe ich meinen Al Anon Leseschwerpunkt auf unser erstes Tagesspruchbuch „Nur einen Tag nach dem anderen in Al Anon“ gelegt. Dieses Buch war in den Anfangsjahren eine gute Stütze, was auch die äußere Erscheinung verrät. Der Vogel hat den Umschlag zerkaut, es gibt Spuren vom Kaffeetisch, wichtige Passagen sind angemarkert und so […]

Hoffnung – endlich!

Die Erfahrung, nicht mehr alleine zu sein, erlaubte mir, mich mit der Scham und der Schuld auseinanderzusetzen, die mit der Familienkrankheit Alkoholismus in Verbindung steht. Andere Al-Anon Mitglieder waren in der gleichen Situation und kämpften damit – genau wie ich. Das erleichterte mich und half mir, von mir zu erzählen. Indem ich andere um Hilfe […]

Struktur

Je länger die jetzigen Einschränkungen dauern, um so schwerer fällt es mir, nicht in alte Muster zu verfallen. Das tägliche Einerlei wird mir jeden Abend klar, wenn ich in mein Tagebuch schreibe. Manchmal erinnere ich mich nicht mehr, ob ich denn zum Einkaufen war oder nicht. Mit wem habe ich heute telefoniert? War ich heute […]

Mit jedem Meeting geht es mir besser

„Was tue ich hier?“, dachte ich. Ich wollte gar nicht hier sein. Ich fragte mich wie Al-Anon mir helfen sollte, bei dem, womit ich daheim konfrontiert war. Diese Leute kennen mich nicht einmal, dachte ich, aber es stellte sich heraus, dass sie mich kannten. Ins erste Meeting zu gehen, war wohl das beängstigende, traurigste und […]

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