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Alkoholismus ist eine Familienkrankheit

Abbildung: Mut zur Veränderung (Bestellnummer: 109)Er beeinträchtigt nicht nur den Alkoholiker oder die Alkoholikerin, sondern auch denjenigen von uns, die für ihn oder sie sorgen. Für einige von uns ist dabei vieles von dem Denken, das von einer Generation zur anderen weitergegeben wurde, verzerrt worden.

Durch meine Anwesenheit in Al-Anon habe ich mich selbst der Aufgabe verschrieben, diese ungesunden Verhaltensmuster zu durchbrechen. Wenn ich regelmäßig Meetings besuche, beginne ich zu genesen, Gesundheit und Frieden zu finden und mich mit mir selbst viel wohler zu fühlen. Ich spiele dann nicht mehr meine alte Rolle in dem Alkoholiker-System, und damit beginnt auch die gesamte Familiensituation, sich zu ändern. Es liegt eine gewisse Ironie darin, dass ich, wenn ich aufhöre, mich um alle anderen zu kümmern und mich auf meine eigene geistige und körperliche Gesundheit konzentriere, anderen damit die Freiheit gebe, sich um ihre eigene Genesung zu kümmern.

Überlegung für Heute

Die Genesung eines einzigen Menschen kann eine starke Auswirkung auf die ganze Familie haben. Wenn ich für mich selbst sorge, tue ich vielleicht mehr, als mir bewußt ist, um anderen mir Nahestehenden zu helfen, die auch an dieser Familienkrankheit leiden.

„Wenn ein einziger Mensch gesund wird, verbessert sich die gesamte Familiensituation.“

Leben mit der Nüchternheit

Quelle: Mut zur Veränderung – 07. November – Seite 313

„Mut zur Veränderung“ ODAT II (Bestell-Nr. 109)

Neue Anschrift und Rufnummer:
Al-Anon Familiengruppen – Zentrales Dienstbüro
Fouquéplatz 2b, 14715 Nennhausen

Telefon 033878 – 90 74 40 – www.al-anon.de

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