Zurüruck zum Inhalt

Tag Archiv: Krankheit

Worte wirken

Tagesspruch aus konferenzgeprüfter Al-Anon-Literatur: „Mut zur Veränderung“

Machtlosigkeit und Klarheit

Tagesspruch aus konferenzgeprüfter Al-Anon-Literatur: „Mut zur Veränderung“

Was brachte mich zu Al-Anon

Erinnerungen ausgelöst durch Fragen in unserem Buch „Wege zur Genesung“. Was brachte mich zu Al-Anon? Was hoffte ich zu diesem Zeitpunkt zu erreichen? Wie haben sich meine Erwartungen geändert? Ich stand im Flur, mein Partner kam von der Arbeit heim und ich gab ihm einen Willkommenskuss. War es das tatsächlich? Nein, bei diesem Kuss atmete […]

Ich lasse mich nicht mehr durcheinander bringen

Nach der glücklichsten Zeit in meinem Leben kam der Moment, in dem der Alkoholkonsum meines Mannes für mich zum Problem wurde. In unserem Bekanntenkreis wurde überall sehr viel getrunken. Nach einiger Zeit fühlte ich mich unter ihnen nicht mehr wohl. Ich merkte, dass die ganzen Treffen in erster Linie veranstaltet wurden, damit der Alkohol fließen […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen – Teil 7

Das Jahr 1989 neigt sich dem Ende zu. Ich fühle mich saft- und kraftlos. Dabei gäbe es noch so viel zu tun (Fensterputzen, bügeln etc.), aber ich sitze mal wieder da, habe das heulende Elend und kann mich zu nichts aufraffen, bis das Telefon schellt: Meine Älteste teilt mir freudig mit, dass sie ein Kind […]

Brief an meine trinkende Mutter

Mama, ich merke, ich will dich eigentlich nicht sehen, nicht sprechen, nicht mal an dich denken – ich würde dich gerade gerne vergessen. Doch schon (wieder), während ich das schreibe, beschleicht mich dieses altbekannte, kalte, schleimige Schuldgefühl. Es geht dir schlecht – immer – du magst dich nicht, du magst dein Leben nicht. Ich bin […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen – Teil 6

Es ist Nachmittag, 12. Januar 1988. Ein wunderschöner Tag, strahlend blauer Himmel und die Temperaturen würden einen ausgedehnten Spaziergang zum Genuss werden lassen. Aber leider habe ich mir an Heilig Abend den Fuß gebrochen. So sitze ich nun hier und habe alle Zeit der Welt, über mein Leben nachzudenken. Meine beiden erwachsenen Töchter sind im […]

Toleranz und Familienkrankheit Alkoholismus

Als Angehöriger eines alkoholkranken Menschen bin ich als Mitbetroffener selbst krank. Jeder, der von dieser Krankheit betroffen war oder noch ist, weiß über die Gefahr, wie sehr sie unser Gesichtsfeld einengt, unsere Lebenskräfte schwächt , uns aus dem Gleichgewicht bringt und uns unsere persönlichen Bedürfnisse vernachlässigen lässt. So lange ich wie gebannt auf den Alkoholiker […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen Teil2

Die letzten Stunden des Jahres 1972 sind angebrochen. Es war ein sehr aufregendes Jahr und maßlos traurig, denn im April war ich schon einmal mit den Kindern zu meinen Eltern „geflohen“ und hatte die Scheidung eingereicht. Kurz vor dem Scheidungstermin erfuhr ich, dass er nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie der Uni-Klinik eingeliefert worden war. […]

Al-Anon, ein 24Stunden-Programm der Dankbarkeit

„Das Heute gehört mir. Diese kurze Zeitspanne will ich dafür nutzen, was notwendig ist zu tun und ein wenig Zeit zum Vergnügen und zum Nachdenken übrig zu haben.“ (Nach Al-Anon: „Nur einen Tag nach dem anderen“ vom 19. März)