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Tag Archiv: Hoffnung

Al-Anon wird 50

Meine Al-Anon-Gruppe hat den fünfzigsten Geburtstag von Al-Anon mit einem kleinen Gartenfest gefeiert. Kurz vor Beginn der Feier hat mir meine beste Freundin erzählt, dass sie schwanger ist – ich war so stolz, dass ich mich für sie freuen konnte! Ich selbst bin in alkoholkranker Familie aufgewachsen – und obwohl viele meiner Al-Anon Freunde um […]

(K)ein Alkoholproblem bei Angehörigen und Freunden?

Als ich Al-Anon kennenlernte, war ich der Meinung, dass ich kein Alkoholproblem in der Familie oder bei mir wichtigen Freunden hatte. Aber die Al-Anon Mitglieder erzählten, dass sie krank sind! Nicht, weil sie Alkoholiker sind, nein, weil sie eine ungesunde Art und Weise des Lebens praktizierten, z.B. der Kontrolle, der Überforderung, der Kommunikation usw. Für […]

Meine Kinder haben nichts mitbekommen

Das diesjährige „Michel-Meeting“  am 25.03.2017 ist die Al-Anon Jubiläumsveranstaltung in Hamburg. Der Fachvortrag von NACOA Berlin, der Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V. vertieft das Thema:“Wenn Eltern süchtig sind, leiden die Kinder“. Ebenfalls berichten Angehörige von Al-Anon und ein Mitglied von A.A. wie ihnen Selbsthilfegruppen bei der Verbesserung ihrer Lebensumstände geholfen haben. Außerdem wird es […]

Heute habe ich eine Rettungstasche

Fast meine ganzen ersten zwei Jahre bei Al-Anon bin ich einfach immer wieder hin, einfach, weil es mir irgendwie gut tat. Die Gruppe, die Struktur, die Klarheit, die Verlässlichkeit, die Texte, die Erzählungen… all das zog mich an. Ich ging relativ regelmäßig zu den Meetings und hatte doch in mir Zweifel, ob ich je es […]

Das Tor zum Weg geht nach INNEN auf!

Als ich zu meinem ersten Meeting kam, hatte ich eine sehr lange Zeit schon nicht mehr herzlich gelacht und unbeschwerte Freude empfunden. Und als ich so im Meeting saß, hatte jeder etwas anderes zu berichten. Und dieses Fröhliche und Leichte, das ich an mir so vermisste, das fand ich in den Al-Anon Freunden um mich […]

Lange Zeit habe ich nur zugehört

Beinahe 14 Jahre sind seit meinem ersten Al-Anon Meeting vergangen. Warum kam ich ein zweites Mal wieder und dann die vielen anderen Male? Ich bin so am Ende gewesen. So verzweifelt habe ich nach Hilfe gesucht, nach etwas, was mich aus diesem Irrsinn herauszieht. Und dann diese deutliche Aufforderung am Telefon: „Tu etwas für dich. […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen – Teil 4

Und noch einmal bin ich umgezogen – in eine größere Wohnung, damit jedes Kind sein eigenes Zimmer hat. Beim Umzug geholfen haben wieder nur die Anderen: der Schwager und dessen Freunde. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber die Wohnung ist teurer und ich muss jetzt voll arbeiten. Habe also noch weniger Zeit für die Kinder, […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen Teil2

Die letzten Stunden des Jahres 1972 sind angebrochen. Es war ein sehr aufregendes Jahr und maßlos traurig, denn im April war ich schon einmal mit den Kindern zu meinen Eltern „geflohen“ und hatte die Scheidung eingereicht. Kurz vor dem Scheidungstermin erfuhr ich, dass er nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie der Uni-Klinik eingeliefert worden war. […]

Spirituelles Erwachen

„Nachdem wir durch diese Schritte ein inneres Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an andere weiterzugeben und uns in allen unseren Angelegenheiten nach diesen Grundsätzen zu richten.“ An manchen Tagen geht es mir so, dass ich inne halten kann und mir meiner selbst bewusst werde. So etwa wie bei einer Inventur, einer Art Bestandsaufnahme, […]

Mein Weg zu Al-Anon

Aufgewachsen bin ich mit meinen beiden Geschwistern bei unserer alkoholkranken Mutter. Meine Eltern trennten sich als ich 10 Jahre alt war. Der Kontakt zu meinem Vater wurde zusehend weniger, da meine Mutter kaum ein gutes Haar an ihm ließ. Die Beziehung zu meiner Mutter wurde im Laufe der Jahre immer schwieriger und so brach ich den […]