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Tag Archiv: Dankbarkeit

Warum gehe ich auch nach vielen Jahren Al-Anon noch ins Meeting?

Das werde ich manchmal von Freunden und Bekannten ( die nicht zu Al-Anon gehen) gefragt. Als ich vor einigen Jahren zu Al-Anon kam, war ich am Ende: nach 26 Jahren Ehe mit einem Mann, dessen Trinken sich in all den Jahren kontinuierlich gesteigert hatte. Ich hatte viele Jahre versucht, ihn vom Trinken wegzubekommen, als er […]

Wir haben ein Recht auf Freude

Gibt es einen schöneren Anlass, als an einer Feier zum 50 jährigen Bestehen von Al-Anon Deutschland auch die Freude über meine eigenen Fortschritte mit vielen Menschen zu teilen? Ich meine nein. Genau an diesem Tag wurde spürbar, was es bedeuten kann, den Weg „Vom Überleben zur Genesung“ zu gehen. In drei Lebensgeschichten konnte ich wieder […]

Ich werde nicht zu Grunde gehen

Ich bin seit 38 Jahren verheiratet, meine Frau ist seit ca. 28 Jahren alkoholkranke Spiegeltrinkerin. Unser beider Leben ist von unzähligen Trink- und Trockenphasen überschattet. Ein ewiges Auf und Ab. Die Kraft, mich von meiner lieben Frau zu trennen, war mir nie gegeben, und ich habe sie auch heute nicht. Vor vielen 24 Stunden, ich […]

Wir erkennen, dass ein besserer Weg möglich ist

Gestern hatte ich einige Erledigungen zu machen. Dazu gehörte auch, ein hoffentlich endlich ausgefülltes Formular in einer Arztpraxis abzuholen. Somit hatte ich dafür nicht viel Zeit eingeplant. Die Arzthelferin fand zwar das Blatt, doch war es nicht ausgefüllt. Ich war erst verärgert und in meinem Kopf formulierten sich schon unfreundliche, sogar abwertende Sätze…da erschrak ich […]

Alkoholismus eine Familienkrankheit

Als ich in den ersten Meetings bei Al-Anon hörte, dass Alkoholismus eine Familienkrankheit ist, war ich wie vom Blitz getroffen und gleichzeitig erleichtert. Ich habe verstanden, dass meine gescheiterten Beziehungen, meine Arbeitsabbrüche und meine Ängste vor Menschen einen Zusammenhang hatten. Einerseits fühlte ich mich gefangen in Verstrickungen und damit „fremdbestimmt“. Andererseits fühlte ich mich nicht […]

Ehrlichkeit und Betroffenheit

In erster Linie und an erster Stelle will ich danke sagen, danke, dass ihr alle eure Erfahrung, Kraft und Hoffnung mit mir teilt. Ich habe von Al-Anon durch einen Bericht in der Betriebszeitung meines damaligen Arbeitgebers erfahren. Gut zu wissen, dass nicht nur die Alkoholkrankheit, sondern auch die Not der Angehörigen Beachtung findet und nach […]

So hat Al-Anon bei mir gewirkt

Ich war verzweifelt – ich konnte meinen Alltag nicht mehr bewältigen. Ich nahm jeden Strohhalm, ich wusste ein Arzt konnte mir nicht helfen. Da war jemand von A.A., der sagte zu mir – ich kann dir auch nicht helfen – aber Al-Anon kann es. Mein Strohhalm. Ganz alleine ging ich in mein erstes Meeting. An […]

Aus dem Tagebuch einer Angehörigen – Teil 8

Meine letzte Tagebucheintragung datiert vom 1. Januar 1990 mit der Überschrift: „Ich bin glücklich – grundlos glücklich (!?) Nein, nicht grundlos, sondern weil ich dankbar bin. Dankbar, weil sowohl ich als auch all die Menschen, die mir nahe stehen, gesund und ohne Probleme den Übergang in ein neues Jahrzehnt gefunden haben. Dankbar, dass ich zu […]

Einander trösten und zuhören

In erster Linie und an erster Stelle will ich danke sagen, danke, dass ihr alle eure Erfahrung, Kraft und Hoffnung mit mir teilt. Ich habe von Al-Anon durch einen Bericht in der Betriebszeitung meines damaligen Arbeitgebers erfahren. Gut zu wissen, dass nicht nur die Alkoholkrankheit, sondern auch die Not der Angehörigen Beachtung findet und nach […]

Der Zeitpunkt, Vergangenes aufzuarbeiten

Als ich bei Al-Anon gelandet war, dachte ich gar nicht daran, das Vergangene aus der schlimmen Saufzeit aufzuarbeiten. Ich hatte genug mit all dem Neuen zu tun, was durch Al-Anon auf mich zukam. Ich liess mich darauf wie selbstverständlich ein. Deshalb konnte ich es sogar lassen, weiterhin zu kontrollieren, ob mein Mann getrunken hat oder […]