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Rosen im Herzen

Abbildung: Mut zur Veränderung (Bestellnummer: 109) Ganz klar, ich wusste nicht, was Mitgefühl war, wohl aber, was es nicht war. Mitgefühl war nicht, auf Rache zu sinnen, zu grollen, zu beschimpfen und herumzuschreien oder in Wut Dinge durch die Gegend zu werfen. Doch gerade so benahm ich mich dem Menschen gegenüber, den ich vorgab zu lieben. Für mich begann das Lernen von Mitgefühl damit, solche Verhaltensweisen abzulegen.

Es fällt mir immer noch schwer, Mitgefühl zu beschreiben, aber ich denke, es fängt damit an, dass ich erkenne, es mit einem kranken Menschen zu tun zu haben, dessen Krankheitssymptome mitunter zum Vorschein kommen. Ich brauche es nicht persönlich zu nehmen, wenn sich diese Krankheit z. B. in Beschimpfungen äußert. Auch habe ich nicht das Recht, jemanden für eine Krankheit zu bestrafen.

Ich bin ein wertvoller Mensch und brauche mich nicht beleidigen zu lassen. Andererseits habe ich auch kein Recht dazu, ihm dieses immer wieder aufs Butterbrot zu schmieren.

Überlegung für Heute
Ich verbringe in diesem Leben mehr Zeit mit mir selbst als mit irgendeinem anderen. Ich möchte lernen, der Mensch zu werden, den ich gern zum Freund haben möchte.

„Wer gerne herrliche Rosen im Garten haben möchte, muss herrliche Rosen im Herzen haben“.

S. R. Hole

Quelle: Mut zur Veränderung – 3. Oktober – Seite 277

„Mut zur Veränderung“ ODAT II (Bestell-Nr. 109)

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