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Information für Ärztinnen und Ärzte

Es folgt ein Text, mit dem Ärztinnen und Ärzte auf Al-Anon aufmerksam zu machen sein könnten:

Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen bezeichnet Alkoholismus als Krankheit. Alkoholismus ist in unserer Gesellschaft ein immer größer werdendes Problem. Dass es sich hierbei um eine Krankheit handelt, ist für immer mehr Menschen in den letzten Jahren verständlich geworden.

Die Angehörigen von alkoholkranken Menschen bleiben jedoch mit ihren durch diese Krankheit verursachten Problemen meist allein. Es ist nur wenigen bekannt, dass durch die Alkoholkrankheit auch das Umfeld mit betroffen wird. Insbesondere die Familien von trinkenden Alkoholikern leiden unter der Krankheit fast immer genauso wie die Betroffenen selbst.

Aufgrund dieser Erkenntnis haben Angehörige (deren Partner durch die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker trocken geworden sind) die Al-Anon-Gruppen gegründet. Das  sind Selbsthilfegruppen für Angehörige und Freunde von alkoholkranken Menschen. In diesen Gruppen können sie Verständnis für die Krankheit „Alkoholismus“ und Hilfe für sich selbst finden.

Es sind diese Al-Anon Familiengruppen, auf die wir aufmerksam machen möchten. Wenn Sie annehmen, dass das Alkoholproblem eines anderen zur Ursache der Symptome Ihrer Patientin/Ihres Patienten beigetragen hat, möchten wir Sie bitten, die Al-Anon Familiengruppen  zu empfehlen.

Die örtlichen Telefonkontaktnummern stehen größtenteils in den Tageszeitungen, oder sind im Internet unter www.al-anon.de  zu erfahren. Vielen Dank für Ihre freundliche Unterstützung!