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Einladung zur Informationsveranstaltung: Was ist Alateen?

Alateen ist eine Selbsthilfegruppe für junge Leute,deren Leben durch das Trinken eines Angehörigen oder nahen Freundes beeinträchtigt worden ist. Wir berichten vom Programm der Gruppen und stellen Alateen-Literatur vor. Gerne werden auch Fragen beantwortet.

Clipart: Jugendliche im Gespräch

Samstag, 18. Februar 2012 14 Uhr
Eichenallee 47
14057 Berlin – Charlottenburg

Veranstalter: Al-Anon  / Alateen
Telefon des Dienstbüros 0201 773007

Wir unterstützen hiermit die dritte bundesweite
Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien
vom 12. – 18.2.2012   Info www.coa-aktionswoche.de

In den Alateengruppen  kommen junge Leute zusammen und sprechen über ihre Schwierigkeiten. Sie suchen nach wirksamen Wegen, mit ihren Problemen fertig zu werden. Sie ermutigen sich gegenseitig. Sie erfahren, dass sie ihr eigenen wertvollen und befriedigenden Lebenserfahrungen machen können.

www.al-anon.de               www.alateen.de

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien – warum?

Etwa jedes sechste Kind in Deutschland kommt aus einer Familie, in der Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit herrschen. Ca. sechs Millionen Erwachsene in Deutschland sind sind als Kinder in Suchtfamilien aufgewachsen. Kinder von Suchtkranken (Children of Alcoholics/ Children of Addicts = COA) sind Risikokandidaten, selber eine stoffliche Sucht oder eine psychische oder soziale Störung zu entwickeln.

Aber, diese Kinder sind auch extrem widerstandsfähig. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln.

WAS IST DAS ZIEL DER AKTIONSWOCHE?

Die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien (kurz: COA-Aktionswoche) lenkt in der Woche vom 12. bis 18. Februar 2012 die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Medien auf die mehr als 2,6 Millionen Kinder, die in Deutschland unter einem Suchtproblemen ihrer Eltern leiden.

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Wenn ich etwas tue, dann tut sich etwas für mich

“Wenn ich etwas tue, tut sich was für mich” ist eine Broschüre von Al-Anon, die davon erzählt, was einem passieren kann, wenn man sich traut, in Al-Anon Verantwortung zu übernehmen. Sei es vor und nach dem Meeting Stühle zu rücken oder irgendwann z.B. als Delegierte/r die Gruppen einer Region zu betreuen und zu vertreten. Diese Broschüre handelt davon. Und zwar nicht nur, dass ich durch meinen Dienst etwas von mir und meiner Persönlichkeit Al-Anon schenke, sondern dass dabei auch etwas mit mir passiert. Ich verändere mich. Ich wachse !

Im ersten Teil der Broschüre werden viele Geschichten erzählt, von persönlicher Entwicklung durch Dienst. Aber auch ebenso von der Angst, Verantwortung zu übernehmen, Fehler zu machen, Verpflichtungen einzugehen, zu versagen aber auch von der Angst vor Erfolg.

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Weihnachten… Erinnerungen eines erwachsenen Kindes

„Ich hasse Weihnachten“, war mein Standardspruch der letzten vielen Jahren. Meist bekam ich schon an St. Martin schlechte Laune und Panikattacken. Ich wollte nicht, dass Weihnachten war, oder wenn ich es schon nicht abschaffen konnte, dann sollte es bitte möglichst schnell vorbei gehen.

Hätte ich Geld gehabt, wäre ich jedes Jahr um die Weihnachtszeit weggefahren, irgendwohin, wo ich es hätte ignorieren können. Aber erstens hatten wir nie Geld und zweitens 5 Kinder, und so verlebte ich die Weihnachtszeit in ständiger Diskrepanz von „gute Miene zum bösen Spiel“ und der totalen Verweigerung auch nur irgendetwas daran schön zu finden. Mit stoischer Verbitterung und fest verschlossenem Herzen war für mich die Zeit ab dem 1. Advent eine Zeit des Aushaltens, der Ignoranz und endete mit einem Stoßseufzer am 3. Weihnachtstag, wenn alles wieder vorbei war.

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Miteinander heil werden

Foto: 4 brennende Kerzen„Wozu brauche ich eine Gruppe, um …von der Familienkrankheit Alkoholismus … wieder gesund zu werden? Mich versteht sowieso niemand, denn keiner ist so schlimm dran, wie ich.“

Nicht zum ersten Male höre ich diese eigensinnigen Aussagen. Ich spüre deutlich, dieser Mensch befindet sich in einer Sackgasse. Trotzdem kann ich ihm nicht helfen – jedenfalls nicht mit guten Ratschlägen. Ich kann nur von mir selbst und meinen eigenen Erfahrungen berichten und in seinem Sinne hoffen, verstanden zu werden.

Es gab eine Zeit, da habe auch ich mich gefragt, was denn eigentlich der Unterschied ist, wenn ich zum einen versuche, allein mit meinen – durch den Alkoholismus verursachten – Problemen fertig zu werden oder mich andererseits einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.

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Information für die Polizei

Es erreichte mich auch eine Information, mit der die Polizei auf Al-Anon aufmerksam gemacht werden kann: Clipart:: Polizist/in zeigt einer Reisenden den Weg auf einer Karte

Viele Menschen rufen Tag für Tag die Polizei zu Hilfe und bitten um Schutz vor betrunkenen und gewalttätigen Familienangehörigen.

Alkoholismus ist in unserer Gesellschaft ein immer größer werdendes Problem. Dass es sich hierbei um eine Krankheit handelt, ist inzwischen für viele Menschen in den letzten Jahren verständlich geworden.

Die Angehörigen von alkoholkranken Menschen bleiben jedoch mit ihren durch diese Krankheit verursachten Problemen meist allein. Es ist nur wenigen bekannt, dass durch die Alkoholkrankheit auch das Umfeld mit betroffen wird. Insbesondere die Familien von trinkenden Alkoholikern leiden unter der Krankheit fast immer genauso wie der Betroffene selbst.

Aufgrund dieser Erkenntnis haben Angehörige (deren Partner/innen durch die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker trocken geworden sind)  Selbsthilfegruppen für Angehörige und Freunde von alkoholkranken Menschen, die Al-Anon-Gruppen gegründet. In diesen Gruppen können sie Verständnis für die Krankheit „Alkoholismus“ und Hilfe für sich selbst finden.

Es sind diese Al-Anon Familiengruppen, mit denen wir Sie bekannt machen möchten.
Unser Anliegen ist, dass wann immer bei Ihren Einsätzen Alkohol im Spiel ist, Sie bitte auch an die Verzweiflung der Angehörigen denken und diese auf Al-Anon aufmerksam machen !

Die örtlichen Telefonkontaktnummern stehen in den Tageszeitungen, oder sind im Internet unter http://www.al-anon.de zu erfahren.

Vielen Dank für Ihre freundliche Unterstützung!

Füreinander da sein

Haende„Ich fühle mich so allein. Es gibt niemanden, mit dem ich reden und etwas teilen kann.“

Diese beiden Sätze einer Neuen bei Al-Anon klingen mir noch heute in den Ohren. Ist das nicht ein seelischer Aufschrei, der kaum jemanden unberührt lässt?

Auch hier war die Familienkrankheit Alkoholismus wieder der große Zerstörer. Der Mann, inzwischen nach langer Abhängigkeit am Alkohol zugrunde gegangen, die Kinder weit verstreut und ohne Kontakt zur Mutter und die Mutter selbst: einsam und seelisch wund.

Solche Menschen finden manchmal zu Al-Anon, und wenn sie Glück haben, finden sie da eine neue Familie – eine Al-Anon Familie.

 
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Der Mut ich selbst zu sein (Leben mit Alkoholismus)

Buchabbildung "Der Mut, Ich selbst zu sein" Bestellnr. 115Der Mut ich selbst zu sein (Leben mit Alkoholismus)

Heute möchte ich  gerne das Buch „Der Mut ich selbst zu sein (Leben mit Alkoholismus)“ vorstellen. In diesem Buch wird Alateen vorgestellt. Was ist Alkoholismus und was ist eigentlich richtiger Mut ?

Wie laufen verschiedene Alateen-Meetings ab, was gibt es für Empfehlungen zum Ablauf von Meetings? Geschichten, wie sich Neulinge fühlen und wie die Gefühle vor dem Finden von Alateen und hinterher sind.

Dann wird mit Lebensgeschichten jeder der 12 Schritte unseres Programms beschrieben und ein kleiner Workshop dazu angeboten. Ebenfalls wird in die Traditionen eingeführt und jede Tradition mit Lebensgeschichten beschrieben.

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Durch Al-Anon öffnen sich mir immer wieder neue Türen

Als ich zu Al-Anon kam, öffnete sich das erste Mal eine Tür, hinaus aus der engen Gefängnis-Welt des Lebens mit einem nassen Alkoholiker. Als ich lernte loszulassen und die Verantwortung über sein Leben dem Alkoholiker wieder zurückgab, öffnete sich die Tür zu meinem eigenen Leben. Durch die Dienste in Al-Anon öffneten sich mir viele Türen zu vielen Menschen in Al-Anon und AA, zu Räumen und Häusern in vielen Orten und Städten. Und jetzt hat sich mir die Türe geöffnet zu ganz vielen Al-Anons in der ganzen Welt. Denn seit Anfang Januar twittere ich für Al-Anon und möchte euch gerne etwas darüber berichten.

Was ist Twitter und was macht man damit?
Im Twitter fischen, sammeln und erstellen wir weltweit Kurz-Informationen rund um Al-Anon. Wir sammeln alle möglichen Hinweise auf Veranstaltungen, Literatur und das Programm und stellen das als Al-Anon Deutschland zur Verfügung. Dabei haben wir Al-Anons in der ganzen Welt entdeckt, unter anderem in Irland, England, Costa Rica und Amerika und können sehen, was die so interessantes machen und was bei denen los ist.

Diese Kurznachrichten, sogenannte Tweets werden neu geschrieben oder „weitergesagt“.

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Information für Ärztinnen und Ärzte

Es folgt ein Text, mit dem Ärztinnen und Ärzte auf Al-Anon aufmerksam zu machen sein könnten:

Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen bezeichnet Alkoholismus als Krankheit. Alkoholismus ist in unserer Gesellschaft ein immer größer werdendes Problem. Dass es sich hierbei um eine Krankheit handelt, ist für immer mehr Menschen in den letzten Jahren verständlich geworden.

Die Angehörigen von alkoholkranken Menschen bleiben jedoch mit ihren durch diese Krankheit verursachten Problemen meist allein. Es ist nur wenigen bekannt, dass durch die Alkoholkrankheit auch das Umfeld mit betroffen wird. Insbesondere die Familien von trinkenden Alkoholikern leiden unter der Krankheit fast immer genauso wie die Betroffenen selbst.

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